Verena Blum-Bruni wurde 1948 in Bern geboren. Sie war ursprünglich Primarlehrerin, studierte später Geschichte an der Universität Bern und wurde Sekundarlehrerin. Sie arbeitete als Lehrerin im Berner Oberland und am Staatsarchiv Bern. Die Autorin lebt in Liebefeld, Köniz.
Bibliographie
Die Autorin Verena Blum-Bruni schildert in diesem Mundartbuch Episoden aus dem Leben ihrer Eltern. Ihre Mutter Dora (geb. 1918) wächst in der Berner Länggasse auf, ihr Vater Ernst (geb. 1911) in Muri. Es gibt viel Sonnenschein und Lustiges auf beiden Seiten, besonders geniessen sie die paradiesischen Sommerstunden im Marzili.
Als beide einen Beruf erlernt und einen passenden Partner zum Heiraten haben, voller Hoffnung sind und bereit fürs Leben, beginnt 1939 der Krieg. Die Zukunft glänzt nicht mehr hell und freundlich, sie wird überschattet von tiefer Angst. Plötzlich sind die jungen Leute gefangen wie Sardinen in einer engen Büchse. Fünf lange Jahre lang muss der Vater das feldgraue Ehrenkleid tragen wie abertausende Schweizer, über allem hängt wie eine finstere Wolke die Furcht vor einem Angriff der Deutschen Wehrmacht. Ein richtiges Familienleben ist erst nach dem Krieg möglich.
(Zytglogge Verlag)