Hermann Hiltbrunner

Hermann Hiltbrunner wurde am 24. November 1893 im basellandschaftlichen Biel-Benken (Leimental) als Sohn eines Lehrers geboren. Nach den Schulen und der erfolgreichen Matura begann er zu studieren. Die unerwiderte Liebe zu einer Bernerin liess ihn aber 1917 seine wahre Berufung im Dichterdasein erkennen. Seit 1920 in Zürich und Uerikon ansässig, schrieb er bis zu seinem Lebensende fast dreitausend Gedichte, wovon etwas mehr als die Hälfte in den rund vierzig Jahren seines literarischen Schaffens veröffentlicht wurden. Fast alle von Hermann Hiltbrunners Gedichten sind der Natur- und Landschaftslyrik zuzuordnen. In Prosafeuilletons und Tagebucheinträgen schilderte er seine Reiseerlebnisse und vermochte mit Texten in Zeitungen, die Leser für die Natur zu begeistern. Zudem war der Autor in den zwanziger Jahren als Übersetzer von Knut Hamsun tätig. Hermann Hiltbrunner starb am 11. Mai 1961 in Uerikon am Zürichsee (heute Stäfa).

Ausgewählte Bibliographie

Das Fundament. Eine Dichtung. Erlenbach-Zürich, E. Rentsch, 1920
Von Euch zu mir. Gedichte. Zürich, Seldwyla, 1923
Nordland und Nordlicht. Träume und Erfüllungen aus meinen Wanderjahren. Basel, Rhein-Verlag, 1924
Vom Sommer zum Herbst. Eine Dichtung. Zürich, Orell Füssli, 1925
Winter und Wende. Eine Dichtung. Basel, Rhein-Verlag, 1925
Spitzbergen-Sommer. Ein Buch der Entrückung und Ergriffenheit. Ein Buch der Natur. Reise-Schilderung. Zürich, Orell Füssli, 1926
Ein schweizerischer Robinson auf Spitzbergen. Die Erlebnisse vier Schiffbrüchiger in der Polarnacht. Einem Tagebuch von Walter Lüthy nacherzählt. Zürich, Orell Füssli, 1926
Erlösung vom Gesetz. Eine Dichtung. Zürich, Orell Füssli, 1927
Werk der Welt. Eine Dichtung. Zürich, Orell Füssli, 1928
Nordland und Nordlicht, Träume und Erfüllungen aus Wanderjahren. Zürich, Orell Füssli, 1931
Der Mensch und das Jahr. Zwölf Monatsbetrachtungen. [Mit] Zeichnungen von R[einhold] Kündig. Zürich, Oprecht, 1939
Heiliger Rausch. Gedichte. Auswahl aus fünf lyrischen Werken der Jahre 1920 und 1921. Zürich, Oprecht, 1939
Klage der Menschheit. Eine Dichtung. Zürich, Oprecht, 1940
Herkommen – Hingehen. Gedichte. Thun, A. Glaus, 1941
Fallender Stern. Eine Dichtung. Zürich, Oprecht, 1941
Zürichsee. Eine Dichtung. Zürich, Oprecht, 1942
Heimwärts. Eine Dichtung. Zürich, Oprecht, 1943
Antlitz der Heimat. Betrachtungen. Zürich, Oprecht, 1943
Fahrt nach Nordafrika. Zürich, Büchergilde Gutenberg, 1944
Das Hohelied der Berge. Zürich, Artemis, 1944
Das Blumenjahr. Monatliche Vorträge gesprochen im Studio Zürich. Mit 12 Zeichnungen von Pia Roshardt. Zürich, Artemis, 1945
Das Bild einer bessern Welt. Zürich-Herrliberg, Bühl-Verlag, 1945
Geistliche Lieder. Zürich, Scientia Verlag, 1945
Wage des Jahrs. Gedichte. Herrliberg-Zürich, Bühl-Verlag, 1945
Jahr um Jahr. Gedichte. Zürich, W. Classen, 1946
Bäume. Mit 32 Zeichnungen von Fritz Deringer. Zürich, Artemis, 1948
Glanz des Todes. Zürich, Artemis-Verlag, 1948
Solange die Erde steht. Zwölf Monatsbetrachtungen. Zürich, W. Classen, 1950
Spaziergänge. Vorträge. Zürich, W. Classen, 1950
Auch die Ferne ist uns nah. Blick auf die grossen Landschaften der Erde. Literarische Reiseskizzen. Zürich, W. Classen, 1951
Gestirnter Himmel. Eine Gedichtsammlung. Zürich, Classen, 1954
Flucht aus der Tiefe. Ein Bergzyklus. Zürich, Büchergilde Gutenberg, 1954
Stimmungen. Die Gezeiten des Herzens. Radiovorträge im Studio Zürich. Zürich, W. Classen, 1954
Wenn es Abend wird. Zürich, Artemis, 1955
Spätherbst. Eine Gedichtsammlung. Zürich, Fretz & Wasmuth, 1958
Alles Gelingen ist Gnade. Tagebücher (1946-1952). Zürich, Artemis, 1958
Schönheit im Kleinen. Betrachtungen in der Natur. Zürich, Büchergilde Gutenberg, 1959
Heimkehr unter Sternen. Tagebücher. Zürich, Buchclub Ex libris, 1960
Und das Licht gewinnt. Eine Gedichtsammlung. Zürich, Fretz & Wasmuth, 1960
Süsse dieser Welt. Septemberfahrt nach Thun. Gedichte. Thun, J. Vetters Erben, 1960
Wege zur Stille. Betrachtungen am Himmel und auf Erden. Zürich, W. Classen, 1961
Schattenwürfe. Eine Gedichtsammlung. Zürich, Fretz & Wasmuth, 1962