Hendri Spescha wurde am 24. November 1928 als Sohn eines Schuhmachers in Trun geboren. Nach dem Lehrerseminar in Chur unterrichtete er als Primarlehrer in Tinizong. Dann studierte er Psychologie, Pädagogik, Literatur und Kunstgeschichte; er schloss in Freiburg die Studien ab. Spescha wirkte einige Jahre als Sekundarlehrer in Domat/Ems, bevor er in Zürich und Freiburg weiter studierte. 1968 wurde er Generalsekretär der Lia Rumantscha, der Dachorganisation der Rätoromanen. Zehn Jahre später wechselte er zum romanischen Radio und Fernsehen. Er befasste sich mit Musik und Literatur, und war zudem Mitglied des Kantonsparlaments. Am 28. Oktober 1982 starb Hendri Spescha unerwartet auf der Heimreise im Zug von Zürich nach Chur. Hendri Spescha gilt als einer der wichtigsten Erneuerer der romanischen Lyrik und als engagierter Autor von Hörspielen und Erzählungen. Sein Nachlass befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern.
Bibliographie
Uss, poesias; Jetzt, Gedichte.
,
Hrsg, von Flurin M. Spescha und Flurin Spescha. Nachw. Von Marianna Blöchlinger-Spescha,
Übersetzung von Flurin Spescha und Iso Camartin ,
Zürich/Chur,
Edescha,
1998.
Il giavin dalla siringia
,
Hrsg. von Flurin und Marc Spescha; mit einem Nachw. von Iso Camartin,
Chur,
Terra Grischuna,
1984.
Sendas
,
Dudisch poesias da Hendri Spescha accumpignadas da treis entagls en linol da Matias Spescha,
Chur,
Bündner Tagblatt,
1975.