Der am 13. April 1942 in Luzern geborene Otto Marchi studierte nach dem Besuch der Schulen Geschichte und deutsche Literaturgeschichte an der Universität Zürich. Er schloss seine akademische Ausbildung mit dem Erwerb des Doktortitels ab. Bis ins Jahr 1981 war er als Redakteur tätig, danach unterrichtete er im journalistischen Bereich. Ab 1982 war Marchi freier Schriftsteller und arbeitete als Dozent für Sprache an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) in Luzern. Nach Jahren im Ausland (Berlin, Rom, Paris, Wien) kehrte er nach Luzern zurück. Otto Marchi fand bei der Flutkatastrophe Ende Dezember 2004 in Südostasien den Tod.