Simon Froehling

Simon Froehling
© Nikkol Rot

Simon Froehling, geboren 1978, ist schweizerisch-australischer Doppelstaats­bürger. Er hat sich Anfang der Nullerjahre hauptsächlich als Lyriker und Theater­autor einen Namen gemacht – von Schlachthaus Bern und Stadttheater Biel-Solothurn über Schaubühne Berlin bis Theater Neumarkt und Gessnerallee Zürich. Mit «Lange Nächte Tag» (Bilgerverlag, Zürich) erschien 2010 sein erster Roman. Nach einer längeren, krankheits­bedingten Pause schreibt und veröffentlicht er seit 2018 wieder, zum Beispiel in der Schweizer Literatur­zeitschrift «Orte» und in «Glitter». Für sein Werk wurde er unter anderem mit dem Network-Kulturpreis, dem Publikums­preis der St. Galler Autoren­tage, dem Preis für das Schreiben von Theater­stücken der Société Suisse des Auteurs (SSA) und einem Heinz-Weder-Anerkennungspreis für Lyrik ausgezeichnet. Neben seiner Arbeit als Autor und Übersetzer ist er am Tanzhaus Zürich in der Kommunikation sowie als Dramaturg tätig.

www.simonfroehling.ch

Bibliographie

Zürich, Diogenes, 2025.

Sich aufgehoben fühlen, zugehörig sein – ob in einer gemeinsamen Sprache oder einem Glauben, ob im Familienclan, dem Chor oder unter der Decke auf der Couch. Wenn Menschen in kleinen und großen Gruppen eine Gemeinschaft bilden, können sie stark sein und sich gegenseitig stützen. Sind Gemeinschaften also unentbehrlich? Und was geschieht, wenn wir aus einer solchen ausgeschlossen werden oder sie verlassen wollen? Unser Ich bleibt auch im Wir erhalten, der Mensch ist auch in der Gruppe ein Individuum. Diesen Überlegungen und Fragen widmen sich Autorinnen und Autoren in vielen Originalbeiträgen.

(Diogenes Verlag)

Verführung zur Weitsicht. Texte für Ruth Schweikert , Zürich, alit, essais agités 13, 2024.
Dürrst , Zürich, Bilgerverlag, 2022.
Lange Nächte Tag , Zürich, Bilgerverlag, 2010.