Hedi Wyss

Hedi Wyss erhielt für ihre Romane und Jugendbücher (u.a. Keine Hand frei, Flügel im Kopf, Der Ozean steigt, Das rosarote Mädchenbuch, Bubikopf und Putzturban) Buch- und Anerkennungspreise. Sie ist Trägerin des Schweizerischen Jugendbuchpreises 1981. Sie schrieb jahrzehntelang als freie Journalistin über die verschiedensten Themen. 1990 erhielt sie den Zürcher Journalistenpreis für eine ihrer grossen Reportagen für die NZZ. Ihre Kolumnen erschienen in einem Sammelband.

Bibliographie

Basel, Münster Verlag, 2017.

Ein japanischer Tourist macht unter der Skulptur von Mario Merz «Das philosophische Ei» vor dem Abflug nach Hause ein Foto von seiner Frau. Sechs Figuren werden im Gedränge der Bahnhofhalle darauf mitabgebildet. Es ist Morgen. Die Autorin folgt den Figuren durch den Tag, schlüpfe in ihr Bewusstsein, in ihre unterschiedlichen Welten. Sechs Geschichten, bis zum Abend. Diesen nebligen Frühherbst Tag erleben sie alle so verschieden, weil alle in ihrer Wahrnehmung, in ihren Welten, ihrer Geschichte gefangen sind. Es ergeben sich Begegnungen, doch alle sind sie allein in einer von unterschiedlichsten Individuen belebten Welt. Das Ende ist ein Tod und die Sicht auf eine Zukunft. Es ist, was immer wieder geschieht nach den Proportionen des Lebens.

(Buchpräsentation Münster Verlag)

Übersetzungen

Cornelia , geschrieben von Yvette Z’Graggen , Basel, Lenos, 2001.
Zerbrechendes Glas , geschrieben von Yvette Z’Graggen , Zürich, Benziger, 1988.
Zeit der Liebe, Zeit des Zorns , geschrieben von Yvette Z’Graggen , Zürich, Benziger, 1982.