Jean François Billeter war Professor für Sinologie in Genf. Nun ist er emeritiert und arbeitet für sich. Er veröffentlichte bahnbrechende Studien zu Tschuang-tse, einem Philosophen des dritten Jahrhunderts vor Christus, und über die chinesische Kunst der Kalligraphie. Dabei bemühte er sich immer darum, wissenschaftliche Präzision mit einer auch für Laien verständlichen Sprache zu verbinden, indem er immer wieder Querverweise auf die westliche Kultur und Erfahrung herstellte.
Seine kritische Sicht auf Geschichte und Gegenwart erscheint in Chine trois fois muette und in Contre François Jullien prangert er eine falsche Beziehung zu China an.
Quelle: Editions Allia