Peter Surber wurde 1957 geboren. Er studierte Germanistik, Slavistik und Osteuropäische Geschichte, war Kulturredaktor beim St.Galler Tagblatt und ist heute Redaktor des Ostschweizer Kulturmagazins Saiten sowie kulturpolitisch tätig (u.a. Kulturstiftung und Kulturlandsgemeinde AR). Peter Surber lebt in Trogen.
Bibliographie
Spricht man vom Appenzellerland, sind Klischees unvermeidlich: Bläss und Kuh, Sennen und Silvesterchläuse, Alpstein und Heimarbeit. Von all dem ist hier zu lesen – aber noch weit mehr: von Arbeit, Weitsicht und Enge, von Durchreise und Asyl, von Mystik und Rebellion. Die Texte dieser Anthologie zeichnen das Bild einer Region, in der sich Traditionen halten, aber zugleich die Modernisierungsschübe über die zwei Jahrhunderte nachlesen lassen. Die Anthologie, ein Projekt der Ausserrhodischen Kulturstiftung, versammelt Texte in Schriftdeutsch und Dialekt von rund 150 Autorinnen und Autoren. Sie ist die erste ihrer Art, mit umfassendem Blick auf das literarische Schaffen beider Appenzell von 1900 bis zur Gegenwart – und, dank Webportal, in die Zukunft hinein.
(Buchpräsentation Appenzellerverlag)