Georges Piroué, geboren 1920 in La Chaux-de-Fonds, war Schriftsteller, Literaturkritiker, Übersetzer und Herausgeber. Nach dem Studium der Geisteswissenschaften an der Universität Neuchâtel zog er 1950 nach Paris, wo er zunächst als Journalist und dann als literarischer Berater für die Éditions Denoël arbeitete. Ab 1960 war er Attaché der Verlagsleitung. Parallel dazu promovierte er an der Universität Neuchâtel. Piroué hat auch zahlreiche Autoren aus dem Italienischen übersetzt, unter ihnen Luigi Pirandello und Italo Svevo. Für sein eigenes Werk erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter 1960 den Prix Femina Vacaresco für seinen Essay Proust et la musique du devenir (Denoël, 1960), 1966 den Prix Charles Veillon für seinen Roman Une si grande faiblesse (Denoël, 1960), 1973 den Schillerpreis und 1987 den Literaturpreis des Kantons Neuchâtel für sein Gesamtwerk. Georges Piroué ist 2005 in Dampierre-sur-Loire gestorben.