J. Harald Wäber (*1942) hat seine Liebhabereien zum Beruf gemacht, indem er Geschichte, Volkskunde und Dialektologie studierte und anschliessend bis zu seiner Pensionierung als Archivar tätig war. Er arbeitete im Staatsarchiv des Kantons Bern und hierauf in der Burgerbibliothek Bern, die er von 1991 bis 2007 leitete. Im Ruhestand sammelte er in den letzten Jahren bernische Anekdoten, die er in ein gepflegtes Stadtberndeutsch übersetzte und nun präsentiert.
Bibliographie
Rund 500 bernische Anekdoten, in jahrelanger Arbeit zusammengetragen, beweisen vielmehr das Gegenteil und verhelfen damit zu heiterem Lesevergnügen.
Der Maler und Lehrer a der Städtische Zeicheschuel Eugen Henziross (*1877) stellt sech emene Basler vor: «Henziross». – D Antwort isch: «Nai, laider nit»!
Wo sech dütschi Fründe bim Maler Poul Klee (*1879) erkundiget hei, wi ner sech währed der grosse Finanzkrise, wo 1929 agfange het, düregschlage heig, het er mit emene Lächle gantwortet: «Wir alle lebten von der Wand in den Mund!»
Em Rächtsprofässer Theodor Guhl (*1880) wird e Familien als usserordentlech nätt und harmonisch gschilderet. – Da fragt er nume churz und bündig: «Hei si scho teilt?»
Ds alten Anni Tytschmann z Grindelwald het einisch gseit: «Mi hassen alli, aber i bi o dernaa!»
(Buchpräsentation Weber Verlag)