Anja Jardine, geboren 1967 in Pinneberg (Deutschland), arbeitete nach einem Wirtschaftsstudium und dem Besuch der Journalistenschule als Filmemacherin bei Radio Bremen Fernsehen, dann als Redakteurin beim "Zeit-Magazin", beim "Spiegelreporter" und als Autorin für das Wirtschaftsmagazin "Brand eins". Seit 2005 ist sie Redakteurin beim "NZZ Folio". Anja Jardine lebt in Zürich. 1999 erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis.
Bibliographie
Unter den literarischen Debüts des Frühjahrs 2008 sticht ein Erzählband besonders hervor: «Als der Mond vom Himmel viel» von Anja Jardine. Präzise, atmosphärisch dicht erzählt die Autorin in 11 Geschichten von Menschen, die auf ihr Glück warten. «possibly maybe probably love» ist im Vorspann die Sängerin Björk zitiert: Es könnte sein, vielleicht. Dabei variiert sie das Genre der «Liebesgeschichte» auf vielschichtige und überraschende Weise.
Als Beobachterin besitzt Anja Jardine ein scharfes Auge für abschüssige Details und sublime Signale. Diese Wachheit gibt auch einen Hinweis auf Anja Jardines beruflichen Werdegang. Sie arbeitete bei Radio Bremen als Reporterin, danach bei der Wochenzeitung «Die Zeit» in Hamburg, seit 2005 ist sie Redaktorin beim NZZ-Folio in Zürich.