Melitta Breznik wurde 1961 im steiermärkischen Kapfenberg (Österreich) geboren. Sie studierte Medizin und war danach Oberärztin an verschiedenen psychiatrischen Kliniken der Schweiz. Von 2004 - 2009 führte sie eine Praxis als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Chur. Anschliessend leitete sie eine anthroposophische psychosomatische Rehaklinik in Badenweiler. Die Autorin von Romanen und Erzählungen lebt und arbeitet in Scuol.
Bibliographie
München,
Luchterhand,
2020.
Mit „Mutter“ legt Melitta Breznik ein intensives Kammerspiel vor, der langsame Abschied von der Mutter. Als Tochter, Pflegerin und Ärztin, die ihre Mutter in den letzten Monaten beim Sterben begleitet, schildert die Autorin mit genauem Blick die Veränderungen, die von den beiden Frauen Besitz ergreifen. Es gibt Momente der Verbundenheit, der Trauer, des Lichts, Kleinigkeiten erstrahlen in schlichter Schönheit in diesen letzten Tagen. Eine Familiengeschichte wird erzählt, bis zurück zu den beiden Kriegen. Fragen nach Schuld und Vergebung tauchen auf und nach dem, was bleibt, wenn jemand stirbt. Ein dichtes Buch über das Sterben. Tiefgründig, ehrlich, liebend und klar.
(Buchpräsentation Luchterhand Literaturverlag)
Miniatures de la solitude [Figuren]
,
Übersetzung von Marie-Victoire Nantet ,
Nîmes,
J. Chambon,
2003.