Ulrich Blumenbach, geboren 1964 in Hannover, hat Anglistik und Germanistik in Münster, Sheffield und Berlin studiert, arbeitet seit 1993 als literarischer Übersetzer aus dem Englischen und lebt in Basel. Für die Übersetzung von David Foster Wallace’ Roman Infinite Jest (dt. Unendlicher Spaß, 2009) wurde er mit dem Hieronymus-Ring 2009, dem Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung 2009 und dem Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse 2010 ausgezeichnet.
Ausgewählte Bibliographie
David Foster Wallace: Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur Üblen Sache / The Planet Trillaphon As It Stands In Relation To The Bad Thing, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2015.
– / Mark Costello: Signifying Rappers. Warum Rap, den Sie hassen, nicht Ihren Vorstellungen entspricht, sondern scheißinteressant ist und wenn anstößig, dann bei dem, was heute so abgeht, von nützlicher Anstößigkeit, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2014 (zus. mit Maria Hummitzsch).
– Der bleiche König, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2013.
– Das hier ist Wasser / This is Water, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2012.
– Alles ist grün. Storys, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2011.
– Unendlicher Spaß, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2009.
– Vergessenheit, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2008 (zus. mit Marcus Ingendaay).
– In alter Vertrautheit. Storys, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2006 (zus. mit Marcus Ingendaay).
Kinky Friedman: Ballettratten in der Vandam Street, Berlin, Edition Tiamat, 2005.
– Der glückliche Flieger, Berlin, Edition Tiamat, 2005.
– Ohrensausen, München, Heyne, 2001.
– Straßenpizza, München, Heyne, 2000.
– Der Leibkoch von Al Capone, Hamburg, Hoffmann und Campe, 1999.
– Gott segne John Wayne, Hamburg, Hoffmann und Campe, 1997.
– Gürteltier und Spitzenhäubchen, Zürich, Haffmans, 1996.
Stephen Fry: (als Mrs. Stephen Fry) Darling, fesselst du schon mal die Kinder? Das heimliche Tagebuch der Edna Fry, Berlin, Aufbau, 2012 (als Ulrike Blumenbach).
– Der Sterne Tennisbälle, Berlin, Aufbau, 2001.
– Geschichte Machen, Zürich, Haffmans, 1997.
– Paperweight, Zürich, Haffmans, 1996.
– Der Lügner, Zürich, Haffmans, 1994.
– Das Nilpferd, Zürich, Haffmans, 1994.
Giles Foden: Die letzte Stadt von Afrika, Berlin, Aufbau, 2006.
– Sansibar, Berlin, Aufbau, 2003.
– Der letzte König von Schottland, Berlin, Aufbau, 2001.
Tibor Fischer: Die Voyeurin, Berlin, Rowohlt Berlin, 1998.
– Ich raube, also bin ich. Die Eddie-Coffin-Story, Berlin, Rowohlt Berlin, 1997.
– Stalin oder ich, Reinbek, rororo, 1997.
Robert Sedlack: Ein unvergessliches Jahr im Leben des Fred Pickle, Hamburg, Hoffmann und Campe, 2005.
– Afrikasafari, Hamburg, Hoffmann und Campe, 2003.
Nicholas Blincoe: Manchester Slingback, München, dtv, 2000.
– Speed Boys, München, dtv, 1999.
Joshua Cohen: Vier neue Nachrichten, Frankfurt/Main, Schöffling, 2014.
Jonathan Lethem: Der Garten der Dissidenten, Stuttgart, Klett-Cotta, 2014.
Anthony Marra: Die niedrigen Himmel, Berlin, Suhrkamp, 2014 (zus. mit Stefanie Jacobs).
Shani Boianjiu: Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2013 (zus. mit Maria Hummitzsch).
Anthony Burgess: Clockwork Orange, Stuttgart, Klett-Cotta, 2013.
Danielle Ganek: Der Sommer, in dem wir Gatsby gelesen haben, München, Goldmann, 2011.
Nick Hornby: Small Country. Vier Storys, Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2011 (zus. mit Clara Drechsler und Harald Hellmann).
Jack Kerouac: On the Road. Die Urfassung, Reinbek, Rowohlt, 2010.
Arthur Miller: Widerhall der Zeit. Essays, Frankfurt / Main, S. Fischer, 2003.
Raja Rao: Kanthapura, Zürich, Dörlemann, 2003.
Stefan Sullivan: Sibirischer Schwindel. Zwei Abenteuerromane, Frankfurt / Main, Eichborn, 2002.
Linda Jaivin: Miles Walker, du bist tot, Hamburg, Hoffmann und Campe, 2001.
Ann Marlowe: Gerade Linien. Sieben Jahre mit Heroin, Berlin, Aufbau, 2001.
Agatha Christie: 16 Uhr 50 ab Paddington, Bern u. a., Scherz, 2000.
Cynthia DeFelice: Die Lehrzeit des Lucas Whitaker, Stuttgart, Verlag Freies Geistesleben, 2000.
Paul Beatty: Der Sklavenmessias, Berlin, Rowohlt Berlin, 1999.
Jonathan Cole: Über das Gesicht. Naturgeschichte des Gesichts und unnatürliche Geschichte derer, die es verloren haben, München, Antje Kunstmann, 1999.
Rakefet Sela-Sheffy: Literarische Dynamik und Kulturbildung. Zur Konstruktion des Repertoires deutscher Literatur im ausgehenden 18. Jahrhundert, Gerlingen, Bleicher, 1999.
Will Self: Das Ende der Beziehung, Reinbek, Rowohlt, 1999.
Tobias Wolff: Die entscheidende Nacht. Erzählungen, Hamburg, Rogner & Bernhard, 1998 (zus. mit Frank Heibert).
Hugh Laurie: Der Waffenhändler, Zürich, Haffmans, 1997.
Michael Palin: Hemingways Stuhl, Zürich, Haffmans, 1996.
Beth Roberts: Pariser Affären, Reinbek, Rowohlt, 1995.
Robert O’Connor: Krieg im Frieden, Zürich, Haffmans, 1994.