Urs Faes

Faes, Urs
© Yvonne Böhler

Urs Faes wurde 1947 in Aarau geboren. Er studierte Geschichte, Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Seine ersten Texte erschienen 1970 in Zeitungen und Zeitschriften. Nach Anfängen als Lyriker hat sich Urs Faes vor allem als Theater- und Romanautor hervorgetan. Er lebt heute als freier Schriftsteller in Zürich.

www.ursfaes.ch

Bibliografie

  • Halt auf Verlangen. Ein Fahrtenbuch, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2017.
  • Paris, eine Liebe. Erzählung, Mit Illustrationen von Nanne Meyer, Frankfurt a.M., Insel, 2012.
  • Paarbildung. Roman, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2010.
  • Liebesarchiv. Roman, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2007.
  • Als hätte die Stille Türen. Roman, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2005.
  • Und Ruth. Roman, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2001.
  • Ombra. Roman, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1997.
  • Augenblicke im Paradies. Roman, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1994.
  • Alphabet des Abschieds. Roman, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1991.
  • Sommerwende. Roman, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 1989.
  • Jusqu’au bout du souvenir, Übersetzung von Nathalie Varda, postf. de Peter Schnyder, Paris, Intertextes éditeur, 1989.
  • Bis ans Ende der Erinnerung. Roman, Basel, Lenos, 1986.
  • Der Traum vom Leben. Erzählungen, Basel, Lenos, 1984.
  • Webfehler. Roman, Basel, Lenos, 1983.
  • Regenspur. Gedichte, Basel, Lenos, 1979.
  • Eine Kerbe im Mittag. Gedichte, Aarau, Sauerländer, 1975.
«Halt auf Verlangen». Ein Fahrtenbuch, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2017.
«Halt auf Verlangen». Ein Fahrtenbuch, Frankfurt a.M., Suhrkamp, 2017.

Unmittelbar nach der Diagnose findet er keine Worte. Erst später, bei der täglichen Fahrt quer durch die Stadt, versucht er, die Dinge zu benennen, aufzuschreiben, was ihm geschieht: die Unterwelt der Onkologie, die Müdigkeit nach der Bestrahlung, die Erinnerung an Kindheit und Herkunft, an Straßenbahnfahrten mit dem Vater und Kino mit der Jugendfreundin Mile, an Verlassenwerden in Paris und den Abschied von seiner Geliebten. Den möglichen Tod vor Augen, stellt er sich die Frage nach dem Gelebten und dem Versäumten, nach dem, was Antrieb war, was Begehren und was Liebe.

(Buchpräsentation Suhrkamp)