Franz Dodel

Franz Dodel wurde 1949 in Bern geboren. Er ist Schriftsteller und Theologe und arbeitet an der Zentralbibliothek Bern. 2008 erhielt Franz Dodel den Österreichischen Staatspreis und 2009 den Literarischen Preis der Stadt Bern.

www.franzdodel.ch

Bibliographie

Mein Haus hat keine Wände , Lyrik, Biel, Edition Haus am Gern, 2001.
Nicht bei Trost , Lyrik, Wien, Edition Korrespondenzen, 2016.
Prosa, Wien, Edition Korrespondenzen, 2008. Prosa, Wien, Edition Korrespondenzen, 2008.

Der Berner Schriftsteller und Theologe Franz Dodel dichtet an einem endlosen Haiku-Gedicht. Seit 2002 erweitert er es – gewissermassen als tägliche Exerzitien – Zeile um Zeile. Vor fünf Jahren ist eine erste Ausgabe in 3 Bänden und in einer Auflage von 500 Exemplaren erschienen (Edition Haus am Gern). Seit jüngst liegen nun weitere 6000 Verse in einem schönen schwarzen Buch auf Dünndruck-Papier vor. Dodels «never-ending-Haiku» ist so etwas wie ein poetisches Brevier, das nicht für eine Endlos-Lektüre geschrieben ist. Vielmehr entsteht unter der Hand des Dichters ein leichtfüssiger Strom der Gedanken über Gott, die Welt und das Ich, der sich zwischendurch zu Gemüte führen lässt. Nicht bei Trost ist eine literarische Trouvaille, die sich der literarischen Betriebsamkeit entzieht und so vielleicht erst recht ihre poetische Gelassenheit bewahrt. Alle 500 Verse erweist Franz Dodel darin Marcel Proust die Referenz.

Die Entwicklung des Haikus lässt sich online nachlesen auf Franz Dodels Webseite: www.franzdodel.ch. Zurzeit steht sein Haiku-Gedicht bei Vers 14440.

Nicht bei Trost , Lyrik, Wien, Edition Korrespondenzen, 2011.
Nicht bei Trost , Lyrik, Wien, Edition Korrespondenzen, 2014.
Von Tieren , Prosa, Bern, Edition Taberna Kritika, 2010.
Weisungen aus der Stille , Prosa, Zürich, Benziger, 1999.