Virgilio Masciadri

Virgilio Masciadri

Virgilio Masciadri, geboren 1963 in Aarau, hat in Zürich Altphilologie studiert. Er lehrte an der Universität und am Gymnasium. Virgilio Masciadri wirkte als Lyriker, Schriftsteller und Lektor, er war Leiter des orte-Verlags und verantwortlich für die orte-Literaturzeitschrift. Er starb am 8. Mai 2014.

Bibliographie

Lyrik, Hitzkirch, edition bücherlese, 2017. Lyrik, Hitzkirch, edition bücherlese, 2017.

Bei seinem allzu frühen Tod im Frühjahr 2014 hat Virgilio Masciadri zahlreiche unpublizierte Gedichte hinterlassen. Allee ohne Laub enthält eine repräsentative Auswahl aus seinen letzten zwei Lebensjahrzehnten. Viele Gedichte sind in Blessagno, seiner zweiten Heimat in Italien, entstanden, andere in Paris, im Tessin, im Aargau. Sie zeigen noch einmal seine Eloquenz, Heiterkeit, Ironie und Klugheit. Bis zum letzten Tag hat der Dichter weitergeschrieben, immer konzentrierter, als könnte ihn die Poesie, die ihm Halt und Trost war, am Leben erhalten. Das Wissen um die Vergänglichkeit macht jeden Augenblick kostbar, und er hält ihn fest. Mit höchster Präsenz erzählt Virgilio Masciadri von kleinen Dingen in seiner Umgebung, die existenziell werden, und seine Hand «tastet nach Spuren des Wirklichen».

(Buchpräsentation edtition bücherlese)

Gepräche zu Fuss , Lyrik, Zelg-Wolfhalden, orte, 1998.
Harfen in Blaubarts Zimmer , Erzählung, Zug, Zuger Presse, 2001.
Heimatveränderung , Lyrik, Zelg-Wolfhalden, orte, 1992.
Schnitzeljagd in Monastero , Prosa, Zelg-Wolfhalden, orte, 2003.
Texte aus dem Aargau , Lyrik, Aarau, Aargauische Kantonalbank, 1993.
Wegen Marianne , Lyrik, Zelg-Wolfhalden, orte, 2002.